Argumente für eine Elbbrücke

Aktuelle Positionen des Fördervereins Brücken bauen e.V.

  1. Die vom Kreistag am 24.09.2018 beschlossene Einleitung des Planfeststellungsverfahrens unverzüglich umsetzen und einen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss ohne Verzögerungen herbeiführen.

  2. Finanzierung der Elbbrücke aus Mitteln des Bundes, der Länder Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie des Landkreises Lüneburg sicherstellen.

  3. Aufnahme der Elbbrücke bei Darchau / Neu Darchau in die Liste der großen Infrastrukturprojekte der Metropolregion Hamburg,

  4. Bau der Elbbrücke  als hochwassersichere Elbquerung zur besseren Versorgung der Bevölkerung bei Hochwasser und anderen Katastrophen,

  5. Zügiger Bau der Elbbrücke, um Verkehr bei Sanierung der Lauenburger Elbbrücke zu entlasten.

Zwölf Gründe für die Elbbrücke Darchau / Neu Darchau:

  1. die Elbbrücke fördert die wirtschaftliche Entwicklung im Ostteil des Landkreises Lüneburg.

  2. Die Elbbrücke fördert die sozialen und kulturellen Kontakte.

  3. Die Elbbrücke kann den Bevölkerungsrückgang im Amt Neuhaus stoppen.

  4. Die Elbbrücke sichert Mobilität und zuverlässige Wege zu Arbeitsstätte und Schule sowie für Feuerwehr und Rettungskräfte.

  5. Die Brücke verbindet Neuhaus mit Lüneburg wie die A 39 Lüneburg mit Hamburg verbindet.

  6. Die Elbbrücke entlastet die Einwohner, Unternehmer  Arbeitnehmer und Touristen von den leidigen Fährkosten.

  7. Die Elbbrücke erspart Land- und Forstwirten jährlich mehr als 100.000 €  an Fahrkosten.

  8. Die Elbbrücke reduziert die Schadstoffbelastung und  den Verbrauch an Treibstoffen. Sie ist umweltverträglicher als der heutige Zustand.

  9. Die Elbbrücke verbindet Kirchengemeinden diesseits und jenseits der Elbe.

  10. Die Elbbrücke bietet Chancen zur Förderung des Tourismus, weil Busse das   Gebiet erreichen können.

  11. Die Elbbrücke vollendet die Einheit  in unserer Region.

  12. Die Finanzierung der Elbbrücke ist möglich, wenn vielfältige Geldquellen   erschlossen werden.

2. Der Förderverein Brücken bauen e.V. ist der Auffassung, dass der Landkreis Lüneburg nicht mehr als 10 Mio € für die Brücke aufwenden kann. Die restlichen Haushaltsmittel müssen aus anderen Quellen eingeworben werden.
Der Förderverein Brücken bauen e.V. hat zahlreich Gespräche geführt, um mögliche Geldquellen zu erschließen:

Am 25. März 2015 mit dem Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU Fraktion    im Deutschen Bundestag, Arnold Vaatz (2. v.r.) in Berlin.

Am 07. Mai 2015 mit dem Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier und  den Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (MdB) und Dietrich Monstadt (MdB) in Berlin:

Am 27. Mai 2015 mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Vincent Kokert (MdL), in Schwerin:

Erkenntnis aus diesen Gesprächen:

  • Mittel aus dem Solidarpakt II könnten mit Hilfe des Landes Mecklenburg-Vorpommern ür die Brücke eingesetzt werden.

  • Das Land Niedersachsen könnte 75 % der Bau- und Planungskosten aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) zur Verfügung stellen.

    Diese Möglichkeit wurde durch Beschluss der rot/grünen Mehrheit des Landtags vom 17.07.2015 verworfen.
  • Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums  (ELER).

  • Mittel aus dem Mauergrundstücksfonds nach dem Mauergrundstücksgesetz von 2009.

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