Neue Chancen für die Elbbrücke

Mit der Landesplanerischen Feststellung hat der Landkreis Lüneburg kürzlich den Schlusspunkt unter das Raumordnungsverfahren für die Elbbrücke Darchau/Neu Darchau gesetzt. In der landesplanerischen Feststellung wurde festgestellt, dass beim Bau der Elbbrücke der Verkehr um Neu Darchau herumzuführen wäre und Ortsumfahrung und Deich teilweise auf einer gemeinsamen Linie liegen müssten. Die landesplanerische Feststellung hat eine Geltungsdauer von 10 Jahren. Ergeben sich in dieser Zeit neue Möglichkeiten zur Finanzierung einer Elbbrücke, so können die Planungen auf dieser Grundlage fortgeführt werden.

Der Förderverein Brücken bauen e.V. fordert hierfür einen neuen Ansatz. Zunächst muss die Straße Neuhaus-Neu Darchau von einer Kreisstraße wieder in eine Landesstraße umgewidmet werden. Damit wäre das Land Niedersachsen für den Bau der Elbbrücke verantwortlich. Wie das Hochwasser 2013 gezeigt hat, konnte man auch bei Lauenburg nicht mehr über die Elbe gelangen. Deshalb wird auf dem Elbabschnitt zwischen Dömitz und Geesthacht eine hochwassersichere Elbquerung benötigt, um im Falle eines Hochwassers Einsatzkräfte und Material schnell auf die jeweils andere Elbseite verlegen zu können. Mit dieser Forderung kann das Land Mittel des Bundes und der Europäischen Union für den Bau der Elbbrücke einwerben.

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